On Tour: Trödelmarkt in Dortmund + längerer Spaziergang

Gestern war Sonntag. Und eigentlich ist dieser Tag für mich entweder mit Arbeiten im Nebenjob oder mit einem kleinen Faulenz-Tag daheim verbunden. Doch gestern war es tatsächlich mal anders. Meine Freundin Anna alias Quietschespatz hat mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, mit ihr zusammen nach Dortmund zu fahren. Dortmund ist zurzeit meine Lieblingsstadt in NRW und das weiß sie. x3

In Dortmund hat uns gestern ein Event besonders angesprochen: Ein Trödelmarkt, der in der Nähe der Technischen Universität Dortmund (Emil-Figge-Str. 44, 44227 Dortmund) stattgefunden hat. Wir haben uns bereits um kurz nach 12 am Hauptbahnhof getroffen und sind anschließend mit der S-Bahn Richtung Universität gefahren. Von dort führte uns ein kleiner, etwa 6 minütiger Weg direkt zum Trödelmarkt.
Den Trödelmarkt haben wir vielleicht 45 Minuten ausgehalten, ehe es uns entschieden zu voll wurde. Wir mussten bereits, als wir angekommen waren, uns durch allerlei Menschengedränge wuseln. Und ehrlich gesagt war für uns auch nun nicht wirklich etwas ansprechendes dabei gewesen. Sagen wir es mal so; PS4 Spiele, die für das Geld angeboten werden, das auch im Store ausgeschildert ist, kann man sich dann auch “Neu” im Store holen. XD

Bei einem kleinen Süßigkeitenstand musste ich dreimal überlegen, ob ich mir gelbe Oreos holen sollte. Da wurden drei Stück (Rolle) für 1 Euro angeboten. Nachdem mich Anna aber auf das Mindesthaltbarkeitsdatum aufmerksam gemacht hat, verwarf ich die Idee schnell wieder, weil ich nicht wissen wollte, wie die Oreos dann schmeckten. XD

Von der Emil-Figge-Straße aus ging es dann zu Fuß weiter bis zur Ubahn Station An der Palmweide. Von dort hatten wir die Qual der Wahl. Entweder auf die U-Bahn warten, die uns nach 17 Minuten Wartezeit mitten ins Zentrum von Dortmund hinein fährt, oder zu Fuß laufen.
Wir entschieden uns, einen etwas längeren Spaziergang durch Dortmund zu machen. Vom Helenenbergweg, 44225 Dortmund aus erreichten wir schon das Ortsschild Dortmund Mitte und es ging rein in das Zentrum der Stadt.


Irgendwie war ich selber froh, dass Sonntag war. Der Spaziergang zusammen mit Anna war wirklich toll, wir quatschen über Gott und die Welt und wir hatten auch immer Glück mit dem Wetter gehabt (die dunklen Wolken sind tatsächlich immer verflogen, kaum, dass sie in Sicht waren).
Am Theodor-Fliedner Heim vorbei erreichten wir nach ein paar Straßenabzweigungen und ohne genaue Ortskenntnis eine Bushaltestelle namens Vinckeplatz. Doch auch da entschieden wir, nicht den Bus zu nehmen (der Sonntags nur stündlich fuhr), sondern weiter die Stadt zu erkunden.

Auf der stark befahrbaren Lindemannstraße bemerkten wir auf unserem Fußweg eine kleine Amsel, die auch beim näheren Betrachten nicht den Anschein machte, wegzufliegen. Zeit für ein Foto. <3


Nach unserem Amüsement ging es weiter. Über eine Straßenampel erreichten wir die Kreuzstraße und wir entschieden nach einem 20 minütigen -Im Kreis gehen und nun doch keine Ahnung wo wir uns befinden- Modus die U-Bahn dort zu nehmen. An der Haltestelle Städtische Klinken waren wir definitiv wieder im zentralen Teil von Dortmund angekommen und dort entschieden wir, auch wieder zu Fuß zu gehen. An der Haltestelle auf die nächste Bahn zu warten, war uns nämlich nicht geheuer, da uns ein Mann immer wieder umrundet hat (unheimlich!).

Unser letzter Aufenthaltsort war der Stadtgarten gewesen, ehe es gegen 17.40 Uhr wieder Richtung Hauptbahnhof ging und wir von dort jeweils mit verschiedenen Zügen nach Hause fuhren.

Fazit: Durch den gestrigen Tag wird mein Wunsch, ein paar Jahre in Dortmund zu leben, stärker. Ich hoffe, das klappt. Irgendwann. So ziemlich bald. <3
Anbei noch die Fotos, die ich gestern gemacht habe.


4 Comments
    • Naberius
    • Naberius

Add a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.